In Gedenken an Edin Morales

Schon im Frühjahr plante Philippe Bordonnet die Ausstellung seines Freundes, des bekannten und renommierten Architekten und Malers Edin Morales aus Guatemala.

Edin Morales verstarb im Sommer deses Jahres. Seine Tochter Ada ist aber für diese Ausstellung aus Guatemala gekommen.

Statt die Ausstellung abzusagen, wird sie nun zu einer Gedenkausstellung, begleitet von den Werken seiner beiden engen Künstlerfreunde Michel Rauscher und Sergio Munoz Pinto.

Edin Morales war ein Bewunderer französischer und italienischer Maler und reiste seit 1999 regelmäßig nach Frankreich. Hier entwickelten sich die Freundschaften zu Michel Rauscher, Sergio Pinto und Philippe Bordonnet. 

Edin Morales hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches und architektonisches Werk, das mit vielen Preisen und Auszeichnungen bedacht wurde.

Der Maler und Fotograf Michel Rauscher wurde 1957 im Elsass geboren. Er reiste viel und seine Bilder gelten als Vorreiter der ethischen Sensibilität, der Fähigkeit, sich emphatisch in die Schönheit und Eigenschaften einer anderen Kultur einzufügen, sie zu erfassen und darzustellen.

Der in Chile geborene, in Frankreich lebende Bildhauer Sergio Munoz Pinto gestaltet Skulpturen aus verschiedenen Materialien, die von poetischen Werken, insbesondere von Pabolo Neruda. inspiriert sind.

Die Ausstellung ist geöffnet ab

Mittwoch, 13.10.2021 (14 bis 18 Uhr)

wir laden Sie herzlich ein zu offiziellen Vernissage am

Freitag, 15.10.2021, ab 18:30 Uhr

Ada Morales, Michel Rauscher und Sergio Munoz Pinto werden anwesend sein.

Die Finnisage – zu der wir Sie jetzt auch schon ganz herzlich einladen – wird am Samstag, 30. Oktober, von 14 bis 18 Uhr stattfinden.  

Edin Morales

Edin Morales

Der 1962 in Guatemala geborene Maler und Architekt Edin Morales hat in zahlreichen Galerien in Lateinamerika und den Vereinigten Staaten ausgestellt. Er hat zahlreiche renommierte Preise und Auszeichnungen erhalten.

Als großer Bewunderer französischer und italienischer Maler reiste er seit 1999 regelmäßig nach Frankreich und stelle in verschiedenen europäischen Ländern aus.

Auf der Suche nach Ausgewogenheit und mit einzigartiger Farbkontrolle übertrug Edin Morales in seinen Werken die wahre Menschlichkeit auf seine Leinwand.

In seinen Öl- und Pastellbildern verwendete er das Vokabular der Liebe, des Lebens und des Lichts, dem er den Tod, den Verfall und die Einsamkeit gegenüberstellte. Jedes seiner Werke ist emotional aufgeladen und doch in Frieden mit sich selbst.

Edin Morales verstarb im Sommer 2021.

Diese schon im Frühjahr 2021 geplante Ausstellung ist seinem Gedenken gewidmet, seine Werke werden deshalb begleitet von den Werken seiner beiden langjährigen Freunde Michel Rauscher und Sergio Munoz Pinto.

Michel Rauscher

Michel Rauscher

Michel Rauscher, Maler und Fotograf, geboren 1957 im Elsass, ist ein leidenschaftlicher Autodidakt. Als großer Reisender streift er mit seiner unendlichen Neugierde durch Länder und Gegenden, die ihn faszinieren, auf der Suche nach Farben, Licht und Authentizität, mit einer Vorliebe für den afrikanischen Kontinent.

Sein Entdeckungsdrang und die Deutung seiner Träume werden zu Inspirationsquellen für sein malerisches Schaffen. Er beschwört die Schönheit des Alltags, den Zauber des Gewöhnlichen, die Emotionen des Augenblicks. Er drückt seine künstlerische Sensibilität durch zeitlose Themen, stilisierte Figuren in zerbrochenen Räumen, stimmungsvolle und poetische Silhouetten aus, die Emotionen und Begeisterung hervorrufen.

Michel Rauscher wurde zur Symbolfigur für ethnische Sensibilität, ein Phänomen in der Welt der Bilder, mit dem er weltweit Erfolg hatte. Zahlreiche Verlage vertreiben seine Werke, er verführt Amnesty International und stellt in zahlreichen Galerien in Frankreich und im Ausland aus. Er verwirklichte seinen Traum, seine Leidenschaften zu leben. Zwischen zwei Reisen lässt sich Michel Rauscher in Südfrankreich nieder.

Sergio Munoz Pinto

Sergio Munoz Pinto

Der 1960 in Valparaiso (Chile) geborene PINTO arbeitet mit verschiedenen Materialien, er mischt wiederverwertete Elemente, Holz, Metall, Leder, Stein, und von da an kommt es zu einer geheimnisvollen Verschmelzung, das Rätsel der Schöpfung nimmt den Raum ein. Es entsteht ein Dialog mit dem Material. Dieses Material, das wir für träge halten, ist sehr lebendig, wir müssen ihm zuhören können, mit ihm reden, es verstehen, ein Klima des Vertrauens schaffen, bevor wir es der Form unterwerfen, wir müssen es zu unserem Komplizen machen.

Die ganze Subtilität der Kunst ist hier, um das Unsichtbare zu übertragen. Das Geheimnis besteht darin, vom Gewöhnlichen auszugehen und zur sublimierten Schönheit überzugehen.

Die Poesie ist in PINTOs Werk immer sehr präsent, aber meistens sind es die Gedichte von Pablo Neruda, die ihn begleiten und inspirieren und es ihm ermöglichen, über sein Material hinauszugehen. Für PINTO ist die Poesie die erste Kunst, diejenige, die inspiriert und aus der alle anderen Formen des Schaffens hervorgehen.

Ausbildung

Studium an der Hochschule für Bildende Künste Valparaiso (Chile)

Ausbildung in Metallurgie und Spezialisierung im Formenbau

Ausstellungen

2021 Parc de Wesserling, Wesserling
2020 BW Collection Galerie, Straßburg
2018 Grand salon d’art abordable, Paris
2017 Art3f, Lyon
2016 Ausstellung der Société des Poètes français, Paris
2015 Ausstellung Le mois du Ratrait, Paris
2014 China Hangzhou Kulturausstellung, China
2013 Salon International, Vittel
2013 Galerie La Paix, Selestat
2013 Ausstellung Etappenstall, Erstein
2012 Galerie Deborah Chock, Paris
2011 Art en Capital, Grand Palais, Paris
2010 Ausstellung Picasso – Lorca – Memoria viva, Ville de Conches
2009 Internationale Ausstellung Kunsttage, Endingen, Deutschland
2008 Ausstellung mit A.I.D.A, Pilsen, Tschechische Republik
2008 Ausstellung „Art contemporain“ im Carrousel du Louvre, Paris
2007 Galerie Cult-Art, Valparaiso, Chile
2007 Europ’Art, Genf, Schweiz
2007 Futurart, Brüssel, Belgien
2007 Palais des Nations, Genf, Schweiz
Biennale von Rambouillet 2006
2006 Kunst Garten Galerie, Kehl, Deutschland
2005 Ausstellung im Europarat, Straßburg
2005 Grand Marché d’Art contemporain de la Bastille, Paris
2005 Itinéraires Mairie du 9°, Paris
2004 Skulpturen in der Stadt, Alkirch
2004 Salon d’Automne international, Lunéville
2003 Ausstellung „Abseits der ausgetretenen Pfade“, Laxou